"Es wäre ein Wendepunkt in der Politik im Kreis Euskirchen...." so der Lokalredakteur der Kölnischen Rundschau, Michael Schwarz nach der Kommunalwahl am 13. September im Interview mit der Lokalzeit Aachen im Hinblick auf die Aussichten von Markus Ramers, die Stichwahl für den Landratsposten am Sonntag, 27. September für sich zu entscheiden. Es wäre in jedem Fall ein historisches Ereignis für Freilingen, wenn der nächste Chef auf dem Euskirchener Landratssessel aus Freilingen käme. Die Chancen für Markus stehen gut! Hier ein Rückblick auf seinen Wahlkampf und alle Informationen zur Wahl, vor allem auch zur Möglichkeit der Briefwahl!

"Ich will 2020 Landrat werden!“

Das hatte Markus Ramers bereits im Mai 2019 am historischen Ort im Kloster Steinfeld unmissverständlich verkündet. Markus, der bisher 6 Jahre lang erster Stellvertreter des Landrates war, hatte sich damit als Nachfolger von Günter Rosenke ins Rennen gebracht, der nach 26 Jahren den Rückzug in den wohlverdienten Ruhestand angekündigt hatte. 

„Ich bin im Kreis Euskirchen aufgewachsen und lebe hier mit meiner Familie. Die Region ist mir wichtig und vor allem liegen mir die vielen Menschen am Herzen, die sich Tag für Tag im Beruf oder ehrenamtlich für unseren Kreis einsetzen. Als Landrat möchte ich diesen Zusammenhalt stärken“, so die Gründe für seine Kandidatur.

Die erste Hürde auf dem Weg zum Chefsessel im Kreis nahm der engagierte Freilinger dann auf der SPD-Kreisverbandssitzung im Forum in Zülpich Mitte September 2019, als er mit 98,6 % der Stimmen offiziell zum Kandidaten für die Landratswahl 2020 gewählt wurde. 

"Wir werden dem Kreis Euskirchen einen Landratswahlkampf schenken, wie er ihn noch nie gesehen hat", versprach Ramers nach seiner Nominierung und damit sollte er Recht behalten

Denn dieser Wahlkampf hatte es in sich: kreativ, innovativ und mit höchst möglichen Einsatz hat Markus Ramers über ein Jahr lang intensiv alle Register gezogen, um die Wählerinnen und Wähler im gesamten Kreis Euskirchen von seinen Fähigkeiten und seiner Einung zum Landrat zu überzeugen, und zwar in allen 294 Orten des Kreisgebietes, wie er frühzeitig als Ziel ausgegeben hatte. 

„Das Amt des Landrates ist kein Parteiamt, sondern auf die Person kommt es an. Deshalb ist meine Kandidatur auch eine Kandidatur der Einladung. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch andere Parteien, parteiunabhängige Gruppen und Verbände ein, mit mir den Kreis weiter voran und in die Zukunft zu bringen.“

Das sahen wohl viele andere auch so, denn schnell konnte er ein breites, parteiunabhängigem Unterstützerbündnis um sich scharen. 

"Ich bin sehr froh, dass sich quer durch alle Altersgruppen, Kommunen, Parteivorlieben oder gesellschaftliche Gruppen über 60 Personen zusammengeschlossen haben, um meine Landratskandidatur zu unterstützen. Im November 2019 haben wir dieses Bündnis offiziell begründet. Viele meiner Unterstützerinnen und Unterstützer habe ich durch die Arbeit als stellvertretender Landrat in den letzten 6 Jahren kennengelernt. Und dies zeigt mir, worauf es anstelle von Parteispielchen wirklich ankommt: Zuhören. Anpacken. Begeistern", so Markus zu der Vielfalt in den Reihen seiner Unterstützer. 

Mit einem solch großem Team im Rücken ließ er sich die vielfältige Formate einfallen, um die unterschiedlichsten Themenbereiche aufzugreifen. 

So beschäftigte er sich auf einer lockeren Kneipentour beim sog. "Thekentalk" mit dem Thema Dorfkneipen als wichtigem kulturellem dörflichen Zentrum, z.B. in Mutscheid, Keldenich, Kommern und natürlich auch Freilingen

In diesem Rahmen bestand für Interessierte die Möglichkeit, auf Bierdeckeln zu formulieren, wo der Schuh vor Ort drückt.

Da hieß es dann, ohne lange Vorbereitung sofort Rede und Antwort zu stehen und zu den unterschiedlichsten Themen Stellung zu beziehen. Nach einigen erfoglreichen Kneipenbesuchen wurde die Aktion allerdings coronabedingt wie so vieles andere gestoppt. 

Aber auch auf die besondere Herausforderung, in Corona-Zeiten Wahlkampf auf Abstand und Einhaltung aller Hygienevorschriften zu machen, wusste Markus entsprechend zu reagieren, vor allem mit Hilfe der digitalen Möglichkeiten.

Dank der stets aktuellen Internetseite www.ramers.eu, des Whats-App Newsletters "Ramers-Direkt" oder der informativen Facebook oder Instagram Nachrichten war man als interessierter Bürger stets in der Lage, sich über die Pläne, Konzepte und aktuellen Aktionen des ambitionierten Landratskandidaten zu informieren. 

Für den Kreis Euskirchen sieht er drei zentrale inhaltliche Herausforderungen, denen er seine Arbeit als Landrat widmen möchte:

„Da ist zum einen die älter werdende Bevölkerung im Kreis Euskirchen. Wie bekommen wir mehr Pflegekräfte, mehr altersgerechte Wohnungen und eine gute ärztliche Versorgung in den Kreis? Zum anderen ist es der technische Fortschritt: Wie schaffen wir es, dass der Kreis Euskirchen bei der Digitalisierung und der technologischen Entwicklung nicht abgehangen wird? Wir brauchen Glasfaser- und Mobilfunkausbau für die Arbeitsplätze von morgen. Und zuletzt: Was brauchen wir, damit unsere Region auch in Zukunft attraktiv für Familien ist? Ich denke da zuerst an KiTa-Plätze und gute Schulen, aber genauso an Freizeitmöglichkeiten und die Stärkung unserer Vereine.“, so Markus im Hinblick auf seine Vorstellung von der künftigen Arbeit an der Spitze der Kreisverwaltung. 

In der Kommunalpolitik des Kreises ist Markus Ramers bekanntlich ja schon länger fest verankert. Seit 2013 ist er Vorsitzender der SPD im Kreis Euskirchen und wurde zuletzt im März 2019 mit 97,6% wiedergewählt. Vor zehn Jahren wurde er als bis dato jüngstes Mitglied in den Kreistag des Kreises Euskirchen gewählt. Dem Blankenheimer Gemeinderat gehörte er seit 2011 an. Dort saß er auch dem Ausschuss für Generationen und öffentliche Sicherheit, in dem Themen wie Kindergarten, Jugend und Schule regelmäßig auf der Tagesordnung stehen, als Vorsitzender vor.

Seit 2014 vertrat der engagierte Freilinger den Kreis als erster stellvertretender Landrat bei verschiedenen repräsentativen Anlässen.

„Ich komme viel rum in unserer Region und bin dankbar für die vielen interessanten Begegnungen mit engagierten Menschen in unseren Dörfern und Städten.“, so Markus über seine politischen Aufgaben. „Das hat mich auch motiviert, als Landrat zu kandidieren.“

Dass es ihm dabei wichtig war, alle Dörfer und Kommunen im Kreis im Blick zu haben, zeigte er auch bei seiner "Postkartenaktion". 

"Es ist die Vielfalt seiner 294 Orte, die den Kreis Euskirchen besonders macht. Bei meiner Tour durch alle Städte und Dörfer im Kreis bin ich an so schönen Ecken vorbei gekommen. Deshalb wollte ich jedem Ort etwas Individuelles widmen. Hinter den Postkarten steht eine einfache Botschaft: Jeder Ort ist wichtig – von der großen Kreisstadt bis zum kleinsten Dorf. Denn ich möchte Landrat für den ganzen Kreis sein", so Markus zu dieser schönen Idee.

Es war sicherlich eine ganz besondere Herausforderung, die vielen verschiedenen Karten auch in den passenden Orten zu verteilen...

Natürlich war auch eine Postkarte von Freilingen dabei.

Markus ließ es sich nicht nehmen, diese und auch andere Exemplare an Simon Hellenthal persönlich vorbeizubringen.

Aber auch in "größeren Formaten" war Markus während der letzten Monate unterwegs.

Neben den üblichen, großflächigen Wahlplakaten konnte man sein Ansinnen auch auf Autoanhängern finden. 

Ein ganz außergewöhnliches Plakat war dagegen in Euskirchen zu sehen. Darauf war nicht wie üblich ein Kopf und ein Slogan zu finden, sondern hier stand einmal das große Engagement vieler Menschen im Kreis Euskirchen im Mittelpunkt. Die Künstlerin Maf Räderscheidt aus Schleiden hatte ein ganz besonderes Bild eigens für Markus entworfen, das auf vier seiner gebuchten Großflächen-Standorten zu sehen war.

"Ich weiß, dass das nur ein Plakatmotiv ist und dass viele der Gruppen, die auf dem Bild dargestellt werden, mehr als Wertschätzung verdient haben. Mir ist diese Botschaft dennoch sehr wichtig: Das Engagement bei Feuerwehr, Sportvereinen, im Naturschutz, bei der Kirche, in Dorfgemeinschaften oder der Einsatz von Beschäftigten in der Pflege, im Krankenhaus, bei der Müllabfuhr, in der KiTa, in der Landwirtschaft, in Verlegungen und in vielen weiteren Bereichen soll auch in Wahlkampfzeiten sichtbar sind. Mich erinnert es jedenfalls daran, warum und für wen ich Landrat sein möchte", so Markus zu dieser Idee. 

Der Künstlerin hat er übrigens versprochen, dass das Originalbild mit dem Dank an alle Ehrenamtler mit ins Kreishaus einzieht, falls er den Chefsessel dort einnimmt. 

Aber nicht nur das Ehrenamt hatte Markus während der letzten Wochen im Blick, sondern auch die Familien und Kinder, für die er eigens einen speziellen Rucksack zusammenstellte, der ebenfalls kreisweit verteilt wurde. 

"In den letzten Wochen habe ich mit der Aktion „Jetzt an Kinder und Familien denken“ über 200 meiner Rucksäcke im Kreis Euskirchen verteilt. Und ich habe eine Menge über die Situation der Familien erfahren: Arbeiten, Home Office und gleichzeitig Betreuung der Kinder und Unterstützung bei den Schulaufgaben - diese Belastung war fast schon Standard. Aber es gibt bei einigen Familien auch ganz besondere Probleme durch Krankheitsfälle, Arbeitslosigkeit oder speziellen Förderbedarf von einzelnen Kindern. Ich möchte ein Landrat für die Familien im Kreis Euskirchen sein. Wir haben schon ein gutes Familien-Unterstützungs-Netzwerk. Das müssen wir ausbauen und auch daran arbeiten, dass Familien in Krisensituationen unterstützt werden. Dazu gehören zum Beispiel Pläne zum Umgang mit möglichen KiTa-Schließungen in der Zukunft", so der Freilinger Kandidat bezüglich seiner Verteilaktion. 

Ein wahres Mammutprogramm. Und zwischen den vielen Terminen vor Ort musste er auch noch bei diversen Talkrunden, Videoauftritten und in verschiedenen Fernseh- und Presseterminen Rede und Antwort finden (den WDR Kandidatenscheck kann man sich unter folgendem Link ansehen : WDR-Kandidatencheck)

(Wahlarena-Abend der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen in Euskirchen am 30.August)

(Aufnahmen der WDR Lokalzeit Aachen)

Da waren Wahlkampfauftritte mit sportlichem Hintergrund schon eine willkommene Abwechslung, so wie bei der Wanderung mit dem Hellenthaler Bürgermeister Rudolf Westerburg. 

Nach so viel Engagement stehen rund eine Woche vor der Stichwahl am 27. September die Chancen für Markus gut, am Ende tatsächlich neuer Landrat des Kreises Euskirchen zu werden, zumal er bei der Wahl am 13. September knapp vor seinem Gegenkandidaten lag.

Jetzt heißt es für ihn in der letzten Woche, noch einmal Gas zu geben und Stimmen sammeln, da es am Ende auf jede einzelne Stimme ankommen wird.

Wer übrigens am 27. September verhindert ist, kann auch diesmal verschiedene Möglichkeiten nutzen, dennoch zu wählen.

So kann vor dem eigentlichen Wahltag im Briefwahlbüro der Gemeinde Blankenheim bis zum Freitag, 25. September die Stimme abgegeben werden. (ehem. Reisebüro im Rathaus) . Dabei sind folgende Öffnungszeiten zu beachten: 

Montag:        8.30 Uhr – 16.00 Uhr
Dienstag:      8.30 Uhr – 16.00 Uhr
Mittwoch:     8.30 Uhr – 16.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 Uhr – 18.00 Uhr
Freitag:         8.30 Uhr – 12.30 Uhr

Hierzu benötigen Sie entweder Ihre Wahlbenachrichtigung oder ihren Personalausweis. 

Außerdem kann man die Möglichkeit der Briefwahl nutzen. 

Haben Sie beim ersten Wahlgang auch Briefwahl für die Stichwahl beantragt, brauchen Sie nichts tun, die Unterlagen kommen automatisch. 

Die Beantragung der Briefwahlunterlagen ist bis Freitag, 25. September 2020 18.00 Uhr möglich (danach nur noch unter bestimmten Ausnahmen.), und zwar auch bequem im Internet unter folgendem Link: www.wahlschein.de/IWS/start.do?mb=5366008 .

Die Briefwahlunterlagen müssen bis zum 27. September 2020 (Wahltag) um 16.00 Uhr bei der Gemeinde Blankenheim eingegangen sein.

Am Wahlsonntag können Sie auch in Ihrem Wahllokal vor Ort (in Freilingen wieder im Bürgerhaus) wählen. Diese sind von 08.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Also, nutzen Sie Ihre Stimme und gehen Sie wählen!

 

Ab 18.00 Uhr wird es am 27. September dann nicht nur für Markus spannend, wenn die endgültige Entscheidung darüber ansteht, wer neuer Landrat des Kreises Euskirchen wird.

Und das sagt die scheidende Ortsvorsteherin Simone Böhm zu den Aussichten von Markus, am Wahlsonntag die absolute Mehrheit zu bekommen: 

"Ich bin davon überzeugt, dass Markus Ramers zum nächsten Landrat gewählt wird. 

Wenn einer aus eigener Tätigkeit ehrenamtliche Vereinsarbeit einschätzen kann und weiß, wie man das Ehrenamt unterstützen muss...dann Markus!

Wenn einer politische Arbeit in verschiedenen Formen auf kommunalpolitischer Ebene in langjährigem Engagement kennengelernt hat und weiß, wie man in großer Runde überzeugend diskutiert, notwendige Kompromisse erarbeitet und wichtige Entscheidungen durchsetzt...dann Markus!

Wenn einer von sich aus den Umgang und das Gespräch mit allen Generationen sucht und weiß, wie man auf Menschen zugeht und ihnen das Gefühl gibt, ernst genommen zu werden...dann Markus!

Wenn einer sich bei neuen Herausforderungen in komplizierte Themen mit großem Elan und breitem Sachverstand einarbeiten kann und weiß, wie man wichtige Dinge und drängende Probleme anpacken muss...dann Markus!

Wenn einer große Teamfähigkeit aufweist und weiß, wie wichtig es ist, trotz großer Redegewandtheit kein Selbstdarsteller zu sein, sondern der Sache wegen mit allen Akteuren an einem Strang zu ziehen...dann Markus!

Wenn einer jung, dynamisch und innovativ ist und weiß, wie man neue kreative Konzepte angeht und entwickelt...dann Markus!

Wenn einer wegen seiner Empathie und menschlichen Art der richtige Mann für das Amt des Landrates ist und es auch zu würdigen weiß, wenn man am 27. September die Stimme für ihn abgibt...dann Markus!

Und genau deshalb wünsche ich mir Markus Ramers als Landrat und nicht nur, weil es ein historisches Ereignis für Freilingen wäre, wenn jemand aus unserem Ort das höchste Amt im Kreis besetzen würde!"

 

Klare Aussage! 

Man darf gespannt sein, ob ihr Wunsch in Erfüllung geht. Wir werden berichten...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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