"Ausgesprochen turbulent..." ging es bei der diesjährigen Aufführung der Freilinger Theatergruppe auf der Bühne im Saal Meiershof am Wochenende vom 20. bis 22. März beim Stück "Nix amore am Lago Maggiore" zu. Verantwortlich dafür waren "Horden von Ameisen", ein vertauschter Koffer mit delikatem Inhalt und unerfüllte Liebesgelüste. Vor allem auch die Bühnenneulinge sorgten dabei für beste Unterhaltung. Ein sehr unterhaltsames Stück, bei dem keine Auge trocken blieb und das mit viel Applaus bedacht wurde. Hier ein bebilderter Rückblick!

"Dolce vita" - wer träumt nicht von einem erholsamen Urlaub im schönen Italien, mit Entspannung im Liegestuhl, leckerem Essen und einem Gläschen Prosecco?

Dass die geplante Auszeit jede Menge Aufregung, Verwechslung und Turbulenzen mit sich bringen kann, sollten die Akteure der Freilinger Theatergruppe in gleich drei voll besetzten Aufführungen im Saal Meiershof am Wochenende vom 20. bis 22. März beweisen, bei denen das Publikum gespannt auf die Öffnung des Vorhanges wartete. 

Jenni Klasen, die erstmalig Regie führte und für den Rest des Abends in der "Flüsterkiste" verschwand, machte mit ihren Begrüßungsworten jedenfalls neugierig auf die Inszenierung, bei der neben "alten Hasen" auch "junge Hüpfer" zum Zuge kamen.

Sie hatte nicht zu viel "Vergnügen" und "Auszeit" versprochen, denn die Theatergruppe zeigte sich von ihrer besten schauspielerischen Seite und sorgte tatsächlich für einige sehr unterhaltsame Stunden. 

Ausgangspunkt bei der turbulenten Komödie in drei Akten von Bernd Gombold ist die Urlaubsidylle am reizvollen Lago Maggiore.  

Zwei Freundinnen, Bärbel, attraktiv, nicht auf den Mund gefallen und in allen Altersklassen immer auf Männersuche (Miriam Giefer) und Hilde, vom Geiz ihres Mannes Karl geprägt (zum ersten Mal dabei Sandra Thees, links im Bild)  wollen in ihrem Urlaub so richtig "einen draufmachen". Dazu werden zur Not auch "Datings" aus dem Internet orgnanisiert.

Pech nur, dass Hilde ihren Koffer mit dem eines Drogendealers vertauscht hat, obwohl doch extra ein großer Aufkleber vom Kirchentag darauf klebte. 

Auserkoren hatten sie sich für ihre Eskapaden das kleine Familienhotel „Amore Mio“, das von der geschäftstüchtigen, wegen der Ameisenplage im Hotel aber ziemlich gestressten Teresa (Petra Staiti) temperamentvoll geführt wird. Ihr Sohn Angelo (Max Hierlwimmer), charmant und gewieft, geht der Arbeit gern aus dem Weg und flirtet lieber mit den Damen des Hauses, auf Wunsch natürlich mit original italienischem Akzent. 

Zu den weiteren Gästen, die sich für das „Amore Mio“ entschieden haben, gehören das Ehepaar Renate (Patricia Wassong-Van de Walle) und Hans-Jochen (Hans-Georg Hellenthal) und Schlitzohr Oskar (Siegfried Bonzelet), Renates ungeliebter Schwiegervater, der sich letztlich intensiv mit körpereigenen Flüssigkeiten um Abhilfe bei der Ameisenplage kümmert und sich dabei in die Dame des Hauses verguckt.  

Renate mit ihrem dominanten, nervigen Auftreten macht es ihrem Mann ("Du bist die 8. Plage Gottes") so schwer, dass dieser bei ihrem Anblick immer wieder ins Stottern gerät. Selbst die einfachsten Dinge bekommt er nach ihrer Ansicht nicht geregelt, wie das faltenfreie Auflegen des Handtuchs auf den Liegestuhl. Außerdem hat sie eine große Aversion gegen die krabbelnden Mitwbewohner im Hotel, die natürlich Hans-Jochen beseitigen muss. 

Er hingegen würde seine Frau am liebsten in die Wüste schicken, da er als Sachbearbeiter bei der Gemeinde, Hundesteuer A bis K, auch endlich einmal sein Leben genießen möchte, gerne auch im Ausschnitt von anderen Damen.

Und während Hilde sich über den Inhalt ihres Koffers wundert,

haben auch Drogendealer Ritchi (Justus Schmickler in seiner ersten Rolle), sowie seine Begleitung Chantal (Paula Maur mit Bühnenpremiere), nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte und ausgesprochen shoppingsüchtig, den Verbleib des Koffers und damit das Hotel ausgemacht.

Während der Waffenfreund Ritchi auf der Suche nach seinen abhandengekommenen Drogen und Bargeld ist, verzweifelt Chantal darüber, dass sie bei 40 Paar Schuhen zu wenig Auswahl hat und sie zudem dringend ins Nagelstudio müsste. Noch nicht einmal beim "Hörbuchlesen" im Liegestuhl kommt sie zur Ruhe, nachdem sie sich von Hans-Jochen begeistert hat eincremen lassen.  

So kommt, was kommen muss, die Situation spitzt sich zu und die Polizia (Daniel Ramers) auf der Suche nach dem Drogendealer, greift mit seinen SEK-Leuten (Paul Biesen und Michel Maur) ein.

Bei dieser Aktion läuft allerdings einiges aus dem Ruder, so dass sogar eine Geiselnahme durch Ritchi droht.

 

Doch ausgerechnet Hans-Jochen greift als ehemaliger Jugendkaratemeister beherzt ein und streckt den Kleinkriminellen mit einem beherzten Hieb nieder. 

So gibt es für den Dealer nix Amore am Lago Maggiore, sondern Rast im Knast. 

Das Publikum honorierte die Darbietung mit einem großen Applaus.

Der galt aber nicht nur den Akteuren auf der Bühne, sondern auch den vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, an der Theke bzw. Essensstand, beim Kartenvorverkauf (Almut Bonzelet, Brigitte Schneider und Carmens Dorfladen), der Pressearbeit (Antonia Birk) und natürlich auch an die Sponsoren der Eintrittskarten, Janine und Andreas Hansen.

Besonderen Dank gab es für Franz-Josef Giefer, Judith Maur und Peter Reiferscheid, die für das wieder einmal gelungene Bühnenbild verantwortlich waren, das für die richtige Urlaubsstimmung sorgte.

Bleibt zu hoffen, dass die Theatergruppe auch im kommenden Jahr eine Aufführung auf die Freilinger Bühne bringt. Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon!

Zum Schluss noch einige besonders schöne "Schappschüsse":

 

 

 

 

 

 

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  •  Do 09.04.: JHV Jagdgenossenschaft, Bürgerhaus, 20.00 Uhr 

 

 

 

 

 

 

  

 

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